fiareschaun

Vision Waldviertel 2030

 

eine Web.Doku über die Entwicklung einer ländlichen Grenzregion

Projektbeschreibung

fiareschaun - Vision Waldviertel 2030

Projektbeschreibung

Wie entwickelt sich das Waldviertel bis ins Jahr 2030? Wird diese Entwicklung des ländlichen Raumes eher einer Utopie oder womöglich sogar einer Dystopie gleichkommen? „Fiareschaun“ erzählt eine Geschichte von diesen unterschiedlichen Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung, wie es sein könnte oder wie es nicht sein sollte. „Fiareschaun“ steht symbolisch für ein Ausprobieren, ein immer wieder neues Bewerten, was in Zukunft als progressiv, reaktionär oder sogar als verträumt angesehen werden könnte.

„Fiareschaun“ ist eine interaktive Web.Dokumentation. Die BenutzerInnen haben die Möglichkeit unterschiedlich durch die Geschichte zu navigieren. Sie müssen an verschiedenen Stellen der Web.Doku entscheiden, welcher narrative Weg eingeschlagen wird und wie die Zukunft des Waldviertels ausschauen könnte. KünstlerInnen und ExpertInnen aus dem Waldviertel und Umgebung werden in kurzen Videos ihre Meinung zu aktuellen Themen und zukünftigen Entwicklungen kundtun. Ist die Digitalisierung oder der Öko-Bereich die Zukunft? Klickfarmjobs oder saisonale Erntehelfer? Wie gestaltet sich das gesellschaftliche Leben in nächster Zeit? Zuzug oder Auspendeln? Wird das Waldviertel eine Tourismus- oder Naturregion? Oder ein Museumsdorf? Welchen Stellenwert werden hier Kunst und Kultur einnehmen? Schafft das Waldviertel eine regionale Selbstbestimmung oder bleibt es abhängig von Zentren? Was wären konkrete Utopien/Dystopien für das Waldviertel?

Jede(r) BewohnerIn des Waldviertels ist zusätzlich auch aufgerufen, eigene Ideen und Gedanken zu den unterschiedlichen Themenfeldern beizutragen und somit die Web.Doku mitzugestalten: bspw. mit selbstgedrehten Handyvideos oder über die Benutzung des Hashtags #fiareschaun in Sozialen Medien.

Das Kernelement von „Fiareschaun“ sind bildschirmfüllende Videos, welche in Kombination mit Text- und Soundelementen und Infografiken eine non-lineare Geschichte erzählen. „Fiareschaun“ ist eine Video-Installation, da für die Premiere am 12. Mai 2018 (FOLK-CLUB Igel, Waidhofen/Thaya, 20 Uhr) eine real bedienbare Version erstellt wird (mittels Moderation und Beamer) und für die Zeit danach eine Online-Version (www.fiareschaun.at) davon existiert.

„Fiareschaun“ bringt damit eine Reflexion des eingeschlagenen Weges in Gang und versucht daraus Zukunftsprognosen der Region für die nächsten Jahrzehnte abzuleiten. „Fiareschaun“ ist damit eine experimentelle visuelle Beschreibung des gegenwärtigen und zukünftigen Zustands einer ländlichen Grenzregion.

ausblick waldviertel 2030

Blog


12. Jänner: Beginn der Dreharbeiten für fiareschaun

Die Dreharbeiten für fiareschaun haben gestern in Allentsteig begonnen ... der Autor und Trainer Manfred Greisinger stellte sich den Fragen rund um die Zukunft des Waldviertels ... heute gehen die Dreharbeiten gleich weiter!!! Dreharbeiten Interview Kamera Dreharbeiten Interview Kamera Dreharbeiten Interview Kamera

Premiere am 12. Mai im Igel

Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass die Premiere von fiareschaun am Samstag, 12. Mai 2018 im IGEL in Zusammenarbeit mit dem Folkclub Waidhofen statt finden wird. Nach der Vorstellung der Web.Doku wird Alex Miksch eine Solo-Konzert spielen. Wir freuen uns auf euer kommen!!! Eintritt freie Spende! Premiere Web.Doku Igel FOLK-CLUB

Umfrage Anfang Jänner 2018: Was sind die drei wichtigsten Zukunftsthemen für das Waldviertel?

Das Ergebnis der ersten Umfrage zu #fiareschaun ist da ... 433 Leute haben in den letzten Tagen mit abgestimmt (vielen Dank dafür👏) ... die beiden mit Abstand am wichtigsten Themen sind der "Ausbau der Mobilitätsinfrastruktur" (wobei hier nicht unterschieden wurde zwischen Bahn, Öffentlicher Verkehr oder Straße) und die "Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung" => diese beiden Antworten zusammen erhielten fast die Hälfte aller abgegebenen Stimmen! Jeweils ca 1/6 der Stimmen erhielten die Antworten "leistbares Wohnen u Kinderbetreuung" und "Digitalisierung u Breitbandausbau".

Das Waldviertel in Zahlen

#fiareschaun ... zur Abwechslung mal wieder aktuelle Zahlen aus dem #Waldviertels ... zb ziehen ungefähr 4700 Menschen pro Jahr in die Region, über 14.000 aktive Betriebsstandorte gibts vor Ort und dort arbeiten fast 100.000 Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigte ...welche Zahlen haben euch überrascht bzw. verblüfft? Eine Grafik von Wohnen im Waldviertel!

WaldviertelinZahlen

Ausbau der "Franz-Josefs-Bahn"

#fiareschaun in den Ausbau der "Franz-Josefs-Bahn" ... seit Jahren fordert die Initiative Pro Franz-Josefs-Bahn den Ausbau der Bahntrasse - dazu wurde das Konzept Konzept FJB 2025+ entwickelt (Fahrzeit von ca. 1 Stunde von Gmünd nach Wien, goo.gl/t1Kobx) -- laut Landespressedienst fließen in den nächsten Jahren rund 240 Millionen in die Moderniesierung der Bahn (https://goo.gl/AZM9hm) .. doch ein wirkliches Gesamtkonzept für den Ausbau fehlt noch? Warum??? ... Und hier noch der neue Fahrplan der FJB, gültig ab 10.12.17: https://goo.gl/o4FmeY

Franz-Josefs-Bahn

Digitalisierung im Waldviertel

#fiareschaun in die Digitalisierung ... ein Schlagwort, mit dem sich auch das Waldviertel beschäftigt ..
zb mit dem Breitbandausbau: das Thayatal und Göpfritz werden bis 2018 komplett mit Glasfaser versorgt sein (als Pilotregion, https://goo.gl/zRrdeE), die NBG in Gmünd baut ihr Glasfaser-Werk aus (https://goo.gl/HknUit) und auch die ASTEG will die Region mit Breitband versorgen. Vitis nimmt Teil an dem Muster-Projekt "Smart Street" (https://goo.gl/gdKpR7) und die HAK Waidhofen bekommt als Schwerpunkt Digitalisierung (https://goo.gl/oNkwJB) .... doch was genau alles die Digitalisierung mit sich bringen wird (Jobverluste, Robotisierung des Alltags, ...) weiß niemand so genau - der Philosoph Liessmann sieht darin eine Normierung auf einer niedrigen Ebene und dass wir immer weniger im Kopf haben (https://goo.gl/umP1pK) ... und aus Studien in Österreich geht hervor, dass lediglich sieben Prozent der 15- bis 29-Jährigen über sehr gute Computerkenntnisse verfügen (https://goo.gl/VDqZWu) .. sind wir also als Gesellschaft und als Individuum gerüstet für die Prozesse der Digitalisierung???

Breitbandausbau Thayatal

Gesundheitsvorsorge im Waldviertel

fiareschaun ins Thema Gesundheitsversorgung! Der ORF berichtete am 22. November in der Zib2 vom Hausärztemangel in Österreich (mit Litschau als Beispiel) - seit 1999 ist die Zahl der Hausärzte um 6% gesunken. "Landarzt" ade hieß eine Diskussion zu dieser Thematik Ende September in Windigsteig, initiiert von der Waldviertel Akademie und dem Verkehrs- und Regionalforums Waldviertel. Im Waldviertel sind derzeit 115 Allgemeinmediziner stationiert. Mehr als die Hälfte davon geht jedoch im Laufe der nächsten Jahre in Pension. Die Video-Zusammenfasung hier im Video und ein Nachbericht der Diskussion ist hier zu finden.

Ausbau der Mobilität

fiareschaun ins Thema Mobilität! Hier wird vor allem der Ausbau der FranzJosefsBahn und die mögliche #WaldviertelAutobahn im Mittelpunkt stehen. Mobilität ausbauen bedeutet aber zumeist auch Flächenversiegelung/Verlust von landwirtschaftlich oder ökologisch genutzten Flächen. Das neue Format "Addendum" hat sich dem Thema gewidmet und berichtete in dieser Reportage bspw. über den Ausbau der Nordautobahn A5, 34km von Schrick bis hin zur Grenze nach Tschechien. 34km verschlingen laut Asfinag 100ha Land nur für das Straßenband, ohne Parkplätze u Anschlussstellen - Ausgleichflächen müssen bereit gestellt werden für angeschnittene Wälder oder ökologisch wertvolle Flächen - in Summe werden für den Neubau 500ha oder 700 Fußballfelder benötigt. Der Kurier berichtet hier über die Autobahn.
Und weiterführende Infos zur Bodenversieglung gibts hier beim Verein LandschafftLeben.

Flächenversiegelung Österreich

Veränderung der Arbeitslosigkeit im Waldviertel

#fiareschaun ins Thema Arbeit - wie wird sich unsere Arbeitswelt verändern? Welche Chancen oder Risiken bringt die Digitalisierung mit sich?
Schauen wir zuerst auf den aktuellen Arbeitsmarkt .. die Arbeitslosigkeit geht zu Beginn des Novembers im ganzen #Waldviertel zurück .. im Bez. Waidhofen zb 8,3% oder 52 Menschen weniger als im gleichen Zeitraum voriges Jahr (Quelle:Bezirksblatt Waidhofen - Arbeitslosigkeit sinkt) ... in Gmünd gab es sogar um 11,2 % weniger Arbeitslose (Quelle: Bezirksblatt Gmünd - Rückgang der Arbeitslosigkeit) ... und es profitierten vor allem Jugendliche u Frauen von der guten Konjunktur - dennoch steigen die Chancen auf eine Beschäftigung, je höher die Ausbildung ist.
Aktuelle Daten zum Arbeitsmarkt sind hier zu finden: http://iambweb.ams.or.at/ambweb.

Veränderung Arbeitslosigkeit Waldviertel

Wohin geht die Reise im Waldviertel?

Ist die Digitalisierung oder der Öko-Bereich die Zukunft? Klickfarmjobs oder saisonale Erntehelfer? Wie gestaltet sich das gesellschaftliche Leben in nächster Zeit? Zuzug oder Auspendeln? Wird das Waldviertel eine Tourismus- oder Naturregion? Oder ein Museumsdorf? Welchen Stellenwert werden hier Kunst und Kultur einnehmen? Schafft das Waldviertel eine regionale Selbstbestimmung oder bleibt es abhängig von Zentren? Was wären konkrete Utopien/Dystopien für das Waldviertel? #fiareschaun

Bevölkerungsentwicklung Waldviertel

fiareschaun auf Facebook

"fiareschaun" hat nun eine eigene Facebook-Seite. Auf dieser werden nicht nur Projektneuigkeiten veröffentlicht, sondern auch interessante Artikel und Links zu den Themengebieten Neue Arbeitswelt/Digitalisierung, Mobilität, Abwanderung, Zentrumsbelebung, Bildung, Regionalentwicklung usw. veröffentlicht. Über ein "Like" von euch würden wir uns freuen!

Facebook-Seite fiareschaun

Viertelfestival Niederösterreich 2018

68 Projekte werden beim „Viertelfestival NÖ – Waldviertel“ 2018 vom 5. Mai bis 5. August 2018 im Waldviertel umgesetzt. Die Projekte wurden aus 173 Einreichungen ausgewählt. Eines davon ist "fiareschaun - Vision Waldviertel 2030". Wir freuen uns, wieder bei diesem tollen Festival dabei zu sein.

Viertelfestival

Das Festivalmotto „Narrnkastl schaun“ verweist auf Intuition, Kreativität und Inspiration als grundlegende Elemente jedes künstlerischen Schaffens. Es fordert dazu auf, Neues zu denken und eine Umsetzung zu wagen. Das Narrnkastl steht dabei symbolisch für Freiräume und Utopien ebenso wie für Klamauk oder Dada. Dazu gehört auch, Sachzwänge, Erwartungen oder Ziele zu relativieren und spielerische Zugänge, offene Ausgänge, sogar Chaos zu ermöglichen. Träum dir dein Waldviertel. So wie es sein sollte. So wie es sein könnte.

Initiator

Das Projekt „Fiareschaun – Vision Waldviertel 2030“ wird von lepschi – Verein zur Förderung der grenzüberschreitenden Kommunikation, Kunst und Kultur eingereicht. Projektinitiator und –umsetzer ist der Obmann des Vereins Mag. Christian Pfabigan. lepschi – Verein zur Förderung der grenzüberschreitenden Kommunikation, Kunst und Kultur - wurde im Dezember 2007 im oberen Waldviertel mit der Intention gegründet, einen gemeinsamen Raum für Menschen aus Tschechien und Österreich zu schaffen. In über 20 Projekten in den letzten Jahren wurde versucht, diese „Grenz-Transzendenz“ zu realisieren.

Christian Pfabigan ist 33 Jahre alt. Er wohnt in Groß-Siegharts und arbeitet als selbstständiger Filmemacher, Kameramann und Cutter im Waldviertel und in Wien. Im Jahr 2009 schloss er das Studium der Afrikawissenschaften an der Universität Wien als Magister der Geisteswissenschaften erfolgreich ab. Im September 2012 hat er das zweijährige Kolleg für Multimedia an der Graphischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Wien mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Seit mehreren Jahren ist er in diversen Kulturvereinen im Waldviertel (allentsteiger Lichtspiel Verein, lepschi, wood.dok) tätig und realisierte mit diesen die unterschiedlichsten Projekte, von Mix-Media-Ausstellungen über Filmprojekte bis hin zu grenzüberschreitenden Veranstaltungen. Seit dem Jahr 2013 betreibt er auch seine eigene Firma im Bereich Videoproduktionen - www.ukweli.at.

Pfabigan beschäftigt sich seit längerem mit den Themenfeldern Ökologie und soziale Nachhaltigkeit, beispielsweise setzte er beim Viertelfestival 2014 im Waldviertel die audiovisuelle Installation „Unsre Gschtêttn“ um, welche Waldviertler Akteure aus den Bereichen Energie und Lebensmittelproduktion dokumentierte, deren Ansätze nicht einer ausbeuterischen Wachstumsideologie folgen.

Viertelfestival NÖ

Mit dem Viertelfestival NÖ hat das Land Niederösterreich eine Plattform initiiert, die sich vorwiegend an regionale Künstler und Kulturinitiativen wendet. Im weitgehend ländlich geprägten Niederösterreich ist die Kulturarbeit abseits urbaner Zentren von großer Bedeutung, welche durch das Viertelfestival NÖ zusätzliches Gewicht bekommt. Gestaltet von Menschen für Menschen, die sich dem Land und seiner Kultur verbunden fühlen, wird das Viertelfestival NÖ unter anderem auch zukünftig zeigen, dass Kunst und Kultur die Menschen über alle Staats- und Sprachgrenzen hinweg zu verbinden vermag.

interactive web documentary

Das dezentrale Konzept des Viertelfestival NÖ besagt, dass das Festival nicht an einem Ort stattfindet, sondern sich auf verschiedene Kulturprojekte an unterschiedlichen Standorten über das ganze Viertel verteilt. Diese regionale Vielfalt gewährleistet den Anspruch des Festivals, Kunst und Kultur in die einzelnen Orte und Gemeinden der Region zu transportieren.

In den letzten Jahren haben Viertelfestival-Projekte immer wieder auch international Aufmerksamkeit erregt und wurden mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet. Das Viertelfestival Niederösterreich ist ein Projekt der Kulturvernetzung Niederösterreich. Es setzt sich aus vier Einzelfestivals zusammen, die in vier aufeinander folgenden Jahren – jeweils von Mitte Mai bis Mitte August – in einem Viertel stattfinden.

Web.Doku

Die grundlegende Basis von „Fiareschaun – Vision Waldviertel 2030“ ist eine interaktive online Web.Doku, welche den inhaltlichen, technischen und ästhetischen Ansprüchen der heutigen Internet-User gerecht wird. Durch die Kombination von Text- und Soundelementen, Infografiken, bildschirmfüllenden Videos und Fotografien wird eine non-lineare Geschichte erzählt. Die Benutzer können selbst durch die Geschichte online interaktiv navigieren und möglicherweise spiegeln sich ihre eigenen Geschichten in dem „Narrenkastl“ wieder.

 

interactive web documentary

Die Realisierung der Web-Doku erfolgt mit der Storytelling-Software Klynt. Diese Art des multimedialen Geschichtenerzählens wird auch „Scrollytelling“ genannt. Der Nutzer navigiert sich hier mittels Scrollen durch die non-lineare Handlung. Text, Bild und Video bilden eine Einheit. Sie verschmelzen zu einem Gesamtkonzept. Das bedeutet, man wird Stück für Stück durch die Website geführt. Das funktioniert sowohl am Desktop, als auch auf unterschiedlichen mobilen Endgeräten: die Seite passt sich automatisch an das aufrufende Gerät an (responsives Webdesign). Untersuchungen haben gezeigt, dass solche Web.Dokus eine höhere Nutzerbindung haben: Benutzer bleiben durchschnittlich sechs mal länger auf interaktiven als auf Standard-Webseiten.

Kontakt

Verein lepschi
Thayagasse 11a
3822 Karlstein/Thaya

+43 664 1978193

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